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Medden us dem Levve


Kölsche Lebensart mit viel Satire und Komik

Was 2007 als „Spaßprojekt“ gedacht war, entwickelte sich auf den verschiedensten Kleinkunstbühnen in Köln und Umgebung als Renner. Die Mischung aus Kölner Mundart, verpackt mit eigener Musik und viel Situationskomik hat sein Publikum gefunden. Waren im ersten Bühnenprogramm noch F.M. Willizil (Dä Hoot) oder Bömmel Lückerath von den Bläck Fööss als Musiker mit auf der Bühne, so hat das Ensemble im zweiten Bühnenprogramm eine feste musikalische Besetzung.

Nach 15 Jahren im Vorstand des Festkomitees des Kölner Karnevals, wollte Wolfgang Nagel mal „Neue Wege“ gehen. Zusammen mit Elfi Steickmann, als Kölner Mundartautorin und Jörg Weber, als excellenten musikalischen Leiter, entwickelte das Ensemble ihr erstes Bühnenprogramm, welches jetzt auf CD erschienen ist.

Natürlich sind die „Kolvenbachs“ (Anton und Jertrud) als zänkisches Kölsches Ehepaar auch dabei (Livemitschnitt aus dem Theater Im Bauturm in Köln).

Das gesamte Ensemble „Medden us dem Levve“ besteht aus: Wolfgang Nagel, Elfi Steickmann, Jörg Weber, Mariam Weber, Michael Knipprath und Dirk Schnelle. „Wir machen keinen Karneval“ sagt Wolfgang Nagel.

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Der Kölner Stadt-Anzeiger zum neuen Programm „Zwesche Joldwooch un drieß jet drop“ (Artikel zur Aufführung am 14.8.2009 im Capitol Theater in Kerpen):

... Wolfgang Nagel und Elfi Steickmann wechselten sich am Hauptmikro ab:
Er als uriger Anekdoten-Erzähler, charmanter Conferencier und ausdrucksstarker Sänger,
sie als Rezitatorin ihrer eigenen Kurzgeschichten und Gedichte...
... Die „Kolvenbachs“ sind wieder da: Auch im neuen Programm brillierten Elfi Steickmann und Wolfgang Nagel als zänkisches Ehepaar...
... Kurzum: Bei „Medden us dem Levve“ ist das Mischungsverhältnis von „heiter“ und „besinnlich“ richtig gut dosiert. Bestnoten erspielen sich auch die musikalischen Begleiter. Besonders wohltuend: Im Gegensatz zu manch anderen Mundart-Interpreten verzichten Steickmann und Nagel darauf, in gefühlsduseligem Lokalpatriotismus andauernd zu betonen, wie schön es doch sei, in Kölle geboren, mit Rheinwasser getauft und in Domnähe zu Hause zu sein...

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05.9.2010